LucaMärz 2014

Nach einer langen Winterpause eröffnete die GK4 am 22. und 23. März im belgischen Genk die neue Saison. Unter schwierigsten Witterungsbedingungen stellte Luca an diesem Wochenende sein Können unter Beweis und startete mit einem Paukenschlag ins neue Jahr.

Bereits im Qualifying verdeutlichte Luca in welche Richtung es an diesem Renntag für ihn gehen sollte. Er knüpfte an das gute Ergebnis aus dem letzten Jahr an und sicherte sich mit 0.03 Sekunden Rückstand auf Titelverteidiger Jeroen van As den zweiten Platz.

 

Das erste Rennen begann mit einem Wow-Effekt: Nach einem fehlerfreien Start zeigte sich, was für eine gute Arbeit das gesamte Team an diesem Wochenende geleistet hat. Im Spitzenpulk behauptete sich der Classic-Schützling mit Bravour, fuhr auf Rang eins und baute bis zur Zieldurchfahrt auch noch einen beachtlichen Vorsprung auf seine Verfolger aus. Somit ist Luca der erste Laufsieg seiner gesamten GK4-Karriere gelungen! Im zweiten Rennen dann Chaos pur. Aus heiterem Himmel begann es bereits in der ersten Einführungsrunde sintflutartig zu regnen. Die Rennleitung trotze der Tatsache, dass alle Fahrer auf Slicks unterwegs waren und entschied sich gegen einen Rennabbruch.

Luca startete von Position eins, musste am Start jedoch seinen härtesten Konkurrenten van As passieren lassen. Der dann einsetzende Hagel verlangte den Fahrern vollste Fahrzeugbeherrschung ab, wobei sich der Fahrer mit Startnummer 66 gut in Szene setzte. Van As und Luca bildeten eine eigene Führungsgruppe und separierten sich vom gesamten Starterfeld. Letztlich überquerte Luca das Ziel auf Rang zwei liegend mit 20 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten.

Das Dritte, und in Luca’s Falle für die Tageswertung wichtigste Rennen fand dann unter komplett nassen Bedingungen und mit Regenreifen statt. Luca begann das Rennen aus der ersten Startreihe von Position 2 heraus. Nach Fallen der Startflagge bahnte sich ein extrem spannender Positionskampf zwischen Luca und dem Niederländer Jeroen van As an. Bis in die letzte Runde versuchte der junge Kartfahrer den Routinier einzuholen, was ihm trotz eines Überholversuches in der letzten Kurve leider nicht mehr gelang. Luca überquerte das Ziel mit 0.09 Sekunden Abstand zum Führenden.

„Ich hätte mir keinen besseren Saisonauftakt vorstellen können. Solch ein gutes Ergebnis gleich zu Anfang der Saison ist die beste Basis für mein Ziel, die diesjährige Meisterschaft mit einem Podiumsplatz abzuschließen. Wir werden alles daran setzen, mit einer ähnlich guten Performance beim nächsten Rennen in Emmen aufzutrumpfen!“, so Luca nach der Siegerehrung.